Rheingau-Geflüster lüftet Geheimnisse in Hochheim

Annette Zwack, Maren Gutberlet, Achim Munck und das Filmteam (von rechts) haben zur Verwirklichung des Rheingau-Geflüsters beigetragen. Foto: Stadt Hochheim

In Video- und Audiobeiträgen werden Geschichten zu besonderen Orten der Stadt erzählt. An den Standorten der Aktion sind Hinweisschilder mit einem QR-Code angebracht.

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HOCHHEIM/MAIN. (red). Warum findet sich das Gesicht eines Pfarrers in den Fresken der katholischen Kirche St. Peter und Paul wieder? Und wie ist die CIA mit der Graeger-Villa verbunden? Nach dem Motto „Komm, ich erzähl dir Geschichten meiner Stadt“ werden in Hochheim, Walluf, Eltville, Kiedrich. Oestrich-Winkel, Geisenheim, Rüdesheim und Lorch insgesamt 30 Geschichten zu besonderen Orten der Stadt erzählt. Diese können in Video- und Audiobeiträgen über app.picka.blue abgerufen werden.

„Ein ganz herzliches Dankeschön, gilt Annette Zwaack und Achim Munck“, berichtet Kerstin Koschnitzki vom Sachgebiet Stadtmarketing der Stadt Hochheim. „Ohne die Geschichten der beiden und die Bereitschaft, diese aufnehmen zu lassen, wäre das Rheingau-Geflüster in Hochheim nicht umsetzbar gewesen“, so Koschnitzki.

Zwaack, bestens vertraut mit den Fresken im Wahrzeichen der Stadt, erzählt in einem Audiobeitrag Interessantes zu eben diesen einzigartigen Fresken von Johann Baptist Enderle in St. Peter und Paul. Sie lüftet auch das Geheimnis, wie es dazu kam, dass das Gesicht eines Pfarrers dort verewigt wurde. Der Stadtführer Achim Munck, der insbesondere für seine beliebten Mundartführungen bekannt ist, entführt in einem Videobeitrag in die Machenschaften der CIA. Die Graeger-Villa spielt hierbei eine herausragende Rolle und beherbergte den Spion Stefan Haller. Ein geheimes Headquarter also?

An allen Standorten des Rheingau-Geflüsters sind entsprechende Hinweisschilder mit einem QR-Code angebracht, der mit dem Smartphone oder Tablet gescannt werden kann. Anschließend erfährt der Gast Spannendes, Lustiges oder Ungewöhnliches zu dem jeweiligen Ort. In Hochheim findet sich ein Hinweisschild in den Weinbergen, unterhalb der Graeger Villa. Ein weiteres Schild ist am Anfang des Kirchhofs von St. Peter und Paul angebracht.

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Finanziert wurde das rheingauweite Projekt über den Tourismusbeitrag. Bürgermeister Dirk Westedt (FDP): „Ich freue mich darüber, dass wir über die Mittel aus dem Tourismusbeitrag die Möglichkeit haben, derartige Projekte umzusetzen und so einen Mehrwert für die Gäste der Destination Wiesbaden-Rheingau und Hochheims Einwohner zugleich bieten können“.