Elfjähriger verhindert bei Autounfall Schlimmeres

Ein Polizeiauto. Foto: Studio v-zwoelf – stock.adobe

Ein Elfjähriger soll seinem Vater bei einem Autounfall ins Lenkrad gegriffen und Schlimmeres verhindert haben. Der Vater hatte die Kontrolle über den Wagen verloren.

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BERLIN/OFFENBACH. Ein Elfjähriger soll seinem Vater bei einem Autounfall ins Lenkrad gegriffen und damit noch Schlimmeres verhindert haben. Der Vater des Jungen habe während der Fahrt auf der Autobahn 66 bei Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis einen Krampfanfall erlitten, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte.

In einer Kurve soll der 43-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben und auf den linken Fahrstreifen geraten sein. Dort knallte er am Sonntagabend erst in die Mittelleitplanke und prallte dann mit einem vorausfahrenden Auto zusammen.

Auf dem Beifahrersitz saß der Sohn, der nach Angaben der Polizei das Fahrzeug auf den Standstreifen gelenkt und dort zum Stehen gebracht haben soll. Der Vater wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 4000 Euro.

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Von dpa