Flugkuriere: Geschäfte über den Wolken

Der Arbeitsplatz eines Flugkuriers. Sitzreihen in einer Boeing 748i. Foto: Niclas Müller

Sie fliegen um die halbe Welt. Immer unter Druck, einen Auftrag erledigen zu müssen. In einer neuen VRM-Story zeigen wir den Alltag eines Flugkuriers. Abheben und Mitfliegen.

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FRANKFURT. Niclas Müller ist viel unterwegs. An welchen Orten der Welt der 28-Jährige seine nächsten Tage verbringen wird, entscheidet sich in der Regel kurzfristig. Spontane Verfügbarkeit? In seinem Beruf als Flugkurier ein absolutes Muss. Kannst du morgen nach Chicago fliegen? Wir würden dich gerne nach Oslo schicken, hast du Zeit? Kannst du eine Langstrecken-Lieferung nach Mexiko übernehmen?

Der Flugkurier kennt die kurzfristigen Anfragen und nimmt viele davon an. Seit bereits über vier Jahren arbeitet der BWL-Student für eine Kelsterbacher Logistikfirma. Korea, Kuba, Mauritius - Müller ist für die Firma bereits an viele Ecken der Erde geflogen. Am häufigsten bringt er Waren jedoch nach Nordamerika.

Einen geregelten Arbeitsalltag hat Niclas Müller nicht. Die Aufträge unterscheiden sich. Mal bringt er 30 große Pakete zu einem Kunden nach Amerika, mal zwei kleinere Päckchen nach London. Die bunte Mischung der Aufträge mache einen Teil des Jobs aus, sagt er.

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Wie ist das, nicht zu wissen, wo man in der nächsten Woche ist? Wie arbeitet ein Flugkurier? Ist der Job mehr Stress oder mehr Abenteuer? Welche Waren liefern Flugkuriere an ihre Auftraggeber? Diese und viele weiteren Fragen zum Beruf des Flugkuriers beantworten wir in unserer neuen VRM-Story. Mit Bildern, Fakten, Hintergründen und interaktiven Grafiken.