Fünf Verkehrsunfälle auf der A3 bei Wiesbaden

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht im Einsatz. Foto: jgfoto - stock.adobe

Ganze fünfmal mussten Polizei und Rettungsdienst bei teils schweren Unfällen am Sonntag auf der A3 bei Wiesbaden ausrücken. Die Schäden sind beträchtlich.

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WIESBADEN. Am Sonntag ist es auf der A3 bei Wiesbaden in kurzer Zeit zu fünf Verkehrsunfällen mit insgesamt neun Verletzten gekommen. Zuerst krachte es im dichten Verkehr hinter der Rastanlage Medenbach in Richtung Frankfurt. Ein Mercedes war auf einen Peugeot aufgefahren, die beiden Insassen des Peugeot wurden dabei verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Bergungsarbeiten sahen die Beamten einen ähnlichen Unfall auf der Gegenseite der Autobahn. Dort war auf der linken Spur ein BMW gegen das Heck eines Citroen gefahren. Im Citroen wurde eine Mitfahrerin verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Rettungshubschrauber auf der Autobahn im Einsatz

Nur 200 Meter entfernt kam es zu einem weiteren Unfall wegen eines medizinischen Notfalls. Hier landete sogar der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn, der Verletzte konnte aber letztendlich mit dem Rettungswagen weggebracht werden.

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Kurz darauf ereilte der nächste Notruf die Autobahnpolizei. An der Anschlussstelle Niedernhausen in Richtung Frankfurt war es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos gekommen. Hier war ein Auto auf ein weiteres aufgefahren und hatte dieses auf ein drittes aufgeschoben. Die Fahrerin des Autos in der Mitte wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 16 Uhr kam es schließlich erneut zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos auf der A3, diesmal wieder auf der linken Fahrspur zwischen dem Wiesbadener Kreuz und Niedernhausen. Hierbei wurden insgesamt vier Menschen verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser verteilt. Gegen 18.30 Uhr konnte die letzte Unfallstelle wieder freigegeben werden. Der gesamte Schaden der fünf Unfälle wird auf mindestens 80.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei erinnert aus diesem Anlass daran, immer auf den Abstand zum Vorausfahrenden zu achten. Nicht nur bei hohen Geschwindigkeiten, sondern auch im dichten oder stockenden Verkehr birgt ein zu geringer Abstand eine hohe Unfallgefahr.