Nach LKW-Unfall: Auffahrunfälle durch Gaffer auf A66

ARCHIV - 15.03.2019, Bayern, Kempten: ILLUSTRATION - Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Eine junge Frau soll einen vier Jahre alten Bub in Eschenbach in der Oberpfalz mit Gewalt getötet haben. Sie sitze wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Freitag mit. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Bei einem Unfall bei Wiesbaden-Biebrich sind am Donnerstag mehrere Menschen verletzt worden, einer schwer. Durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn kam es zu einem langen Rückstau.

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WIESBADEN. Am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr kam es auf der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt kurz vor der Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich zu einem Verkehrsunfall bei dem drei Kleintransporter und vier Personen beteiligt waren. Laut Polizei gab es mehrere Verletzte.

Auslöser war laut Polizeibericht der tägliche Rückstau vor der Autobahnbaustelle an der Salzbachtalbrücke. Auf der linken Spur war ein Pritschen-LKW auf einen Transporter aufgefahren und hatte diesen gegen einen Klein-LKW mit Kofferaufbau gedrückt. Der Fahrer des Transporters erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und musste mit dem Verdacht auf innere Verletzungen in den Schockraum einer Wiesbadener Klinik transportiert werden.

Durch die Berufsfeuerwehr Wiesbaden wurde die Einsatzstelle abgesichert. Der Verkehr konnte Richtung Frankfurt auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeifließen. Dennoch kam es zu einem langen Rückstau.

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Gaffer lösen mehrere Auffahrunfälle auf Gegenfahrbahn aus

Im Gegenverkehr kam es während der Erstmaßnahmen mehrmals zu gefährlichen Abbremsmanövern durch abgelenkte oder unaufmerksame Verkehrsteilnehmer, die leider in zwei Auffahrunfällen gipfelten, bei denen ebenfalls eine Person so schwer verletzt wurde, dass sie mit Notarztbegleitung in den Schockraum einer Wiesbadener Klinik transportiert werden musste.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 20 Kräften und der Rettungsdienst mit 4 Rettungswagen, 1 Notarzt und der Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort. Die Abschlepp- und Aufräummaßnahmen durch die Polizei dauern aktuell noch an.