Neue Fahrkartenautomaten für den RMV - auch Info zu Verspätungen

Ein Fahrkarten-Automat neuster Generation steht in Friedrichsdorf. Foto: dpa

Bis zum Frühjahr 2018 will der RMV einen Generationswechsel bei seinen Fahrkartenautomaten vollziehen. An drei Standorten stehen die neuen Geräte bereits - und sie können...

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FRANKFURT. Ausgeweitetes Leistungsspektrum, mehr Kundenservice: Das erhofft sich der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) von einer neuen Generation von Fahrkartenautomaten. Seit Wochenbeginn absolvieren die ersten Geräte in Kelkheim-Hornau, Köppern und Neu-Anspach den Probelauf. Bis zum Frühjahr 2018 sollen stufenweise 638 neue Automaten an S-Bahn- und Regionalzug-Halten aufgestellt werden, wie ein RMV-Sprecher sagte. Pro Automat fallen etwa 25.000 bis 30.000 Euro Kosten an, hieß es.

Die neue Automatengeneration bietet ein verbessertes Display, eine kontaktlose Zahlung und Scheine als Rückgeld. Zudem nehmen die Geräte auch größere Geldscheine an. Akzeptieren die Automaten an manchen Standorten bislang höchstens Fünf- und Zehn-Euro-Scheine, können Kunden künftig selbst mit einem 100 Euro-Schein bezahlen.

Das Fahrkartendisplay hat zudem eine höhere Leuchtkraft als bei den bisherigen Automaten. Bei heller Sonneneinstrahlung soll es leichter sein, die Inhalte zu erkennen. Am Dach haben die neuen Geräte ein zweites Display. Je nach Standort sollen hier künftig Abfahrtinformationen in Echtzeit angezeigt werden. Das soll gerade an Umsteigebahnhöfen Fahrgästen bei der Einschätzung helfen, ob sie ihren Anschluss erreichen und pünktlich ans Ziel kommen.

Ein Vorteil für die technische Wartung ist, dass die neuen Automaten permanent online sind und Störungen selbstständig übermitteln. Das soll ermöglichen, dass die Geräte nach Pannen oder Beschädigungen schneller repariert werden. Gerade im ländlichen Raum habe es in der Vergangenheit mitunter an der Übermittlung von Informationen gehapert.