Staugefahr zum Start der Osterferien

Kilometerlang und in vier Spuren staut sich  auf der Autobahn A5 in Frankfurt der Verkehr.  Archivfoto: dpa

Am Wochenende beginnen die Osterferien. ADAC und Flughafen rechnen mit einem hohen Reiseaufkommen. Staus und Warteschlangen sind vorprogrammiert.

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FRANKFURT. Staus auf den Autobahnen und Warteschlangen am Flughafen: Der Start in die Osterferien wird für viele Menschen in Hessen womöglich nur mit Verzögerungen gelingen. Vor allem am Freitagnachmittag (8. April) und am Samstagvormittag (9. April) rechnet der ADAC in Hessen mit vollen Straßen. Besonders eng wird es laut Prognosen vom Mittwoch rund um das Rhein-Main-Gebiet und auf den Fernverbindungen der A3, A5 und A7.

Neben Hessen und Thüringen schließen ebenfalls am Freitag unter anderem auch in Bayern und Nordrhein-Westfalen die Schulen zur Osterpause. ADAC-Verkehrsexperte Wolfgang Herda erwartet dennoch keine Mega-Staus, da der Ferienbeginn eine Woche vor den Osterfeiertagen liege. "Das wird den Reiseverkehr etwas entzerren."

Oster-Stauprognose: 14. bis 18. April: Wie der ADAC auf seiner Homepage mitteilt, wird in diesem Jahr an den Osterfeiertage zwar mit mehr Reiseverkehr als in den vergangenen Corona-Jahren gerechnet, allerdings immer noch mit weniger Verkehr als vor der Pandemie.

Am Gründonnerstag (14. April) erwartet der ADAC die meisten Oster-Staus, da viele Pendler auf dem Heimweg und Autofahrer auf dem Weg zu Familien oder Verwandten sein werden. Ebenfalls etwas mehr Verkehr erwartet der ADAC an Ostermontag (18. April). Am Ostersonntag werde es die wenigsten Staus geben.

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Fraport rechnet mit vielen Passagieren

Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet zu den Osterferien mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen. Prognostiziert sind einer Mitteilung zufolge bis zu 170.000 Reisende pro Tag. Da weiterhin viele Coronaregeln gelten, bestehe nach wie vor ein erhöhter Zeitbedarf bei der Abfertigung der Passagiere.

Ob Osterurlauber vermehrt mit Flugausfällen in Frankfurt rechnen müssen, lesen Sie hier. Außerdem finden Sie hier unseren Artikel darüber, wie sich der Krieg in der Ukraine auf die Urlaubspläne auswirkt.

Trotz umfangreicher Rekrutierungsmaßnahmen und anderer Optimierungsschritte stehe dem Flughafen Frankfurt an vielen entscheidenden Stellen innerhalb des Reiseprozesses noch nicht wieder in ausreichendem Maß Personal zur Verfügung, teilte Fraport mit. Dies führe sowohl für abfliegende wie auch für ankommende Reisende vielfach zu längeren Wartezeiten. Vor Reiseantritt sollten sich Fluggäste sorgfältig über Bestimmungen der Airline sowie des Ziellands informieren, rät Fraport.

Von dpa und Max Schirp