SVWW: VfB Stuttgart legt Protest gegen Spielwertung ein

Die Elfmeterentscheidung in der Nachspielzeit erhitzte bei der Partie des SV Wehen Wiesbaden gegen den VfB Stuttgart die Gemüter. Foto: dpa

Dank eines umstrittenen Elfmeters hatte der SV Wehen Wiesbaden am Sonntag sein Zweitligaspiel 2:1 gegen den VfB gewonnen. Die Schwaben haben jetzt beim DFB Einspruch eingelegt.

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WIESBADEN/STUTTGART. Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat nun offiziell beim Deutschen Fußball-Bund Einspruch gegen die Wertung der mit 1:2 verloren gegangenen Partie beim SV Wehen Wiesbaden eingelegt. Die aus Sicht der Schwaben ungerechtfertigte Handelfmeter-Entscheidung in der Nachspielzeit, die nach Videobeweis gefällt wurde und zum Siegtor der Hessen führte, begründet diesen Schritt.

Sportdirektor Sven Mislintat wird auf der Homepage des VfB zitiert:: „Grund für unseren Einspruch ist, dass das Verhalten des Schiedsrichters bei der Entstehung des Siegtreffers für den SV Wehen Wiesbaden nach unserer Überzeugung einen Regelverstoß darstellt, der einen unmittelbaren Einfluss auf das Endergebnis des Spiels hatte."

Beim SV Wehen Wiesbaden, der seinerseits im Verlauf der Runde am 8. November 2019 Einspruch gegen die Wertung des Spiels in Dresden (1:0 für das Heimteam) eingelegt, aber kein Recht bekommen hatte, reagiert man auf den Vorstoß der Schwaben gelassen. „Das war sicher eine skurrile Situation, aber kein offensichtlicher Fehler. Der Schiedsrichter hat sich das ja genau angeschaut. Letztlich ist das eine Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns, deswegen werde ich mich damit nicht groß befassen", sagte Chefcoach Rüdiger Rehm im Rahmen der virtuellen Pressekonferenz vor dem Freitag-Spiel beim 1. FC Heidenheim (18.30 Uhr).

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