Unwetter: 64 Starts und Landungen während des Nachtflugverbots

Ein Passagierflugzeug rollt im letzten Licht der untergehenden Sonne über die Rollbahn des Flughafens, während der Himmel rot leuchtet.  Symbolfoto: dpa/ Boris Roessler

Am Frankfurter Flughafen sind am Freitagabend aufgrund von Unwettern 64 Maschinen erst nach dem Beginn des Nachtflugverbots um 23 Uhr gestartet oder gelandet.

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FRANKFURT. Das Hessische Verkehrsministerium hatte die entsprechenden Ausnahmegenehmigungen erteilt, wie das Ministerium am Samstag mitteilte. 35 Flugzeuge hoben demnach erst nach 23 Uhr ab, der letzte Start erfolgte um 23.50 Uhr. Hinzu kamen 29 verspätete Landungen, wobei die letzte Maschine um 23.58 Uhr in Frankfurt ankam. 14 weitere Flüge wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet, weil sie nicht mehr vor Mitternacht in Frankfurt gelandet wären. Am Frankfurter Airport gilt zwischen 23 und 5 Uhr ein Nachtflugverbot.

Grund für die verspäteten Starts und Landungen waren Verzögerungen im Betriebsablauf. Wegen des Unwetters seien die Sicherheitsabstände zwischen den Flugzeugen bei Anflügen wie auch Abflügen erhöht worden, teilte das Ministerium weiter mit. Zwischen 19.45 Uhr und 21 Uhr seien zunächst Teile der Abfertigung und zeitweise auch die komplette Abfertigung eingestellt worden.

Von dpa