Zollamt: Reisender mit 67 Päckchen Kokain im Bauch

Symbolfoto: Andreas Scholz/Fotolia

Einen Reisenden aus Kolumbien hat das Frankfurter Zollamt mit reinstem Kokain erwischt.

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FRANKFURT. Wie die Polizei nun mitteilt, kontrollierten Zollbeamte bereits am 13. März am Frankfurter Flughafen Reisende eines Fluges aus Bogota/Kolumbien. Die Kontrolle des Koffers eines Reisenden habe zunächst Hinweise auf mitgeführte Drogen ergeben, ein Rauschgiftspürhund hatte das Gepäckstück angezeigt. Außerdem reagierte ein durchgeführter Rauschgiftschnelltest positiv auf Kokain. Zwar war im Koffer selbst kein Rauschgift enthalten, doch bei der Kontrolle des Kofferbesitzers fanden die Beamten heraus, dass dieser Rauschgift im Körper transportierte.

Die Untersuchung in einem Krankenhaus habe ergeben, dass der 45-Jährige im Magen-Darm-Trakt insgesamt 67 Behältnisse mit insgesamt 100 Gramm Kokain "in hochreiner Form" transportierte. Die Menge, die der Mann geschluckt hatte, sei zwar nicht groß gewesen, dennoch habe Lebensgefahr bestanden, erläutert Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Die Ermittlungen dauern an. Der Schwarzmarktwert des Kokains beträgt laut Polizei 3.750 Euro.