Alsbach: Kräuter und Feste wie im Mittelalter auf dem Schloss

Der Landesfürst schlägt ein Kind zum Ritter. Archivfoto: Günther Jockel

Auf Schloss Alsbach treten bei mittelalterlichen Märkten Ritter und Gaukler auf. Im Schlossgarten wachsen Kräuter- und Rebsorten aus dem Mittelalter, im Rosarium duften fast...

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ALSBACH. Die Ruine Schloss Alsbach lädt große und kleine Freunde des Mittelalters zur Zeitreise ein. Auf Schloss Alsbach treten bei mittelalterlichen Märkten Ritter und Gaukler auf. Im Schlossgarten wachsen Kräuter- und Rebsorten aus dem Mittelalter, im Rosarium duften fast ganzjährig alte Rosensorten. Beim alljährlichen Kinderfest können sich Kinder zum Ritter schlagen lassen und die Arbeiten in der Schmiede verfolgen. Die Burgschänke hält Erfrischungen bereit.

Im Alsbacher Schlossgarten wachsen alte Kräuter aus der Zeit von Kaiser Karl und Hildegard von Bingen, im Innenhof ranken sich mittelaltertypische Rosensorten und Weinstöcke. Bei verschiedenen Veranstaltungen übers ganze Jahr verteilt lädt das Alsbacher Schloss zur Zeitreise ein. Der Kunst- und Handwerksmarkt an Pfingsten ist der größte Markt in der Region. Zwischen Rittern, Gauklern, Handwerker- und Krämerständen können die Besucher in das mittelalterliche Leben eintauchen. Einmal im Jahr tagt das Alsbacher Gericht, außerdem gibt es Musik- und Theatervorführungen.

An die kleinen Besucher richtet sich das Kinder-Ritterfest und Kelterfest. Sie können sich dort vom Landesfürsten Philipp von Hessen zum Ritter schlagen lassen, das Korbflechten oder Kerzenziehen erlernen. Um das Alltagsleben des Mittelalters erlebbar zu machen, wurde vor einigen Jahren ein historischer Lagerplatz angelegt und eine Schmiede erbaut. Bei Veranstaltungen wird das alte Handwerk vorgeführt. Auch in Werkstätten, Küchen und Nähzimmern können die Gäste vorbeischauen, dort wird gezimmert, gekocht, gebacken und Gewänder geschneidert. Erfrischungen gibt es in der angegliederten Burgschänke.