Melibokus: Ins Land spähen vom Melibokusturm

Auch der verschneite Melibokus ist ein reizvolles Ausflugsziel. Archivfoto: Lutz Igiel

Ganz nach oben und noch höher: Zwar muss man sich ein bisschen anstrengen, um nach der Wanderung auf den Melibokus auch noch den 22 Meter hohen Aussichtsturms zu erklimmen....

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. Von Gipfel aus geht der Blick weit übers Rhein-Main-Gebiet Ganz nach oben und noch höher: Zwar muss man sich ein bisschen anstrengen, um nach der Wanderung auf den Melibokus auch noch den 22 Meter hohen Aussichtsturms zu erklimmen. Doch der Blick über die Rheinebene und den Odenwald lohnt sich.

Einen weiten Blick über die Rheinebene und den Odenwald genießen Ausflügler vom 517 Meter hohen Gipfel des Melibokus – besonders, wenn sie den 22 Meter hohen Aussichtsturm besteigen. Seit Herbst 1966 steht er Besuchern offen. Einen Aussichtsturm aus Holz gab es an gleicher Stelle aber schon seit dem 18. Jahrhundert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er von der Wehrmacht gesprengt. Von Zwingenberg, Bensheim oder Alsbach-Hähnlein aus lässt sich der Melibokus auf ausgeschilderten Wanderwegen erklimmen. Samstags, sonntags und an Feiertagen haben hungrige Wanderer zudem die Möglichkeit, sich in der kleinen Klause der Familie Pelecharz mit Apfelschorle, Bockwurst und Erbsensuppe stärken. Dann ist auch der Aussichtsturm geöffnet, von dem aus junge und alte Adleraugen nach dem eigenen Heimatort im Tal Ausschau halten können.

Von Dr. Tamara Friederika Krappmann