Drei Tore in 51 Sekunden: Adler drehen das Spiel

Gegen den ERC Ingolstadt zeigen die Mannheimer Charakter und werden mit dem vierten Sieg in Folge belohnt. Jetzt kommt Tabellenführer Eisbären Berlin zum Spitzenspiel in die Arena.

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MANNHEIM. Die Adler Mannheim haben ihr nächstes Spiel in der Deutschen Eishockey-Liga gewonnen. Beim 4:3 (1:2, 3:0, 0:1)-Heimerfolg am Mittwochabend über den ERC Ingolstadt reichten dem Team von Trainer Pavel Gross starke 51 Sekunden im Mitteldrittel zum Erfolg. Wie schon am Montag holten die Adler gegen Ingolstadt erneut einen 0:2-Rückstand auf. Am Freitag treffen die Adler um 19.30 Uhr im Gipfeltreffen in der heimischen Arena auf Spitzenreiter Eisbären Berlin.

„Die Jungs haben wieder Charakter bewiesen“, lobte Pavel Gross nach dem vierten Sieg in Folge: „Das war das beste Spiel der letzten vier Wochen, was die Intensität angeht. Tempo und Aggressivität waren gut. Es ist wichtig, dass wir auch diese engen Spiele gegen gute Gegner gewinnen.“

Wie schon am Montagabend gingen die Ingolstädter im ersten Drittel mit 2:0 in Front. Markus Eisenschmid gelang kurz vor Drittelende im Powerplay das 1:2. Im Mitteldrittel drehten die Adler dann das Spiel. Jordan Szwarz per Alleingang traf zum 2:2 (32.). Und innerhalb von 51 Sekunden drehten Korbinian Holzer mit einem Schuss von der blauen Linie und Borna Rendulic per Einzelaktion die Partie. „Der Treffer zum 1:2 kurz vor der ersten Pause hat entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Partie genommen“, sagte Holzer. Und Rendulic sekundierte: „Wir wussten, als wir zurücklagen, dass wir uns wieder in die Partie kämpfen können.“

Im Schlussabschnitt wurde es spannend. Brandon DeFazio hatte mit einem Pfostentreffer Pech für die Ingolstädter. Eisenschmid vergab auf der anderen Seite die Entscheidung. Letztlich blieb es beim Mannheimer Erfolg, auch weil Goalie Felix Brückmann in der Schlussphase bei zweifacher Unterzahl stark hielt.

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Am Freitagabend empfangen die Adler Spitzenreiter Eisbären Berlin, für den es nach neun Tagen das erste Spiel sein wird. Die Adler, die aktuell Tabellenzweiter sind, haben zwei von den bisherigen drei Duellen gegen die Eisbären gewonnen. Fraglich ist Angreifer Jason Bast, der sich gegen Ingolstadt verletzte.

Tore: 0:1 Feser (14:37), 0:2 Storm (16:58), 1:2 Eisenschmid (19:32), 2:2 Szwarz (31:40), 3:2 Holzer (32:07), 4:2 Rendulic (32:31), 4:3 Warsofsky (40:31). – Schiedsrichter: Iwert/Wilk (Harsefeld/USA). – Zuschauer: 5142. – Strafminuten: 8 + 10 Disziplinar Holzer/6 + 10 Disziplinar DeFazio. – Beste Spieler: Rendulic/Warsofsky.