Lösbare Aufgaben für Rote Teufel

Auf den ersten Blick sind es zwei lösbare Aufgaben, die den EC Bad Nauheim am Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga 2 erwarten.

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BAD NAUHEIM. Auf den ersten Blick sind es zwei lösbare Aufgaben, die den EC Bad Nauheim am Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga 2 erwarten. Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr sind die Badestädter zu Gast bei den Tölzer Löwen und am Sonntag um 18.30 Uhr erwarten sie im Colonel-Knight-Stadion die Heilbronner Falken, die aktuell in der Tabelle auf Platz neun rangieren. "Was die Leistungsstärke anbelangt, glaube ich, dass beide Clubs im Kampf um die Plätze 5 bis 10 in direkter Konkurrenz zu uns stehen", sagt EC-Headcoach Harry Lange..

Als "Shootingstar" der letzten Saison haben die Tölzer zwar ganz wichtige Spieler verloren, trotzdem stehen die Bayern nach drei Siegen aus vier Spielen (nur in Weißwasser gab es bislang eine Niederlage) schon wieder auf Platz drei in der Tabelle. "Das ist die gute Arbeit von Trainer Kevin Gaudet", lobt Harry Lange seinen Tölzer Kollegen hinter der Bande.

"Er lässt mit seinem kleinen Kader so etwas wie ein 1:3:1-System mit pfeilschnellen Stürmern spielen und darauf müssen wir uns einstellen. Auf jeden Fall werden wir unsere Spielanlage umstellen und dürfen nicht einen Augenblick unkonzentriert sein, denn dann ist die Partie in Bad Tölz schon verloren. Die können aus ganz wenigen Chancen ihre Tore machen", warnt Lange vor der Kaltschnäuzigkeit der "Tölzer Buam".

Beim EC Heilbronn gab es im Sommer mehr als eine deutliche "Runderneuerung". Mit fünf DEL-Förderlizenzspielern und zehn neu verpflichteten Akteuren hat sich das Gesicht der Falken, bei denen zehn Feldspieler DEL-Erfahrung haben, stark geändert. "Eine solche Umstrukturierung benötigt natürlich auch etwas Zeit", weiß Lange und verweist zudem vor allem auf die starken Special-Teams der Falken.