"Rote Teufel" bauen ihren Kader um

Der EC Bad Nauheim hat die Saison 2019/20 in der Deutschen Eishockey-Liga 2 genau analysiert, was in der Folge jetzt vor allem Konsequenzen im personellen Kader hat.

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. Bad Nauheim (wbe) Der EC Bad Nauheim hat inzwischen durch sein Trainergespann Hannu Järvenpää/Harald Lange, den Geschäftsführer Andreas Ortwein und den Team-Manager Matthias Baldys die Saison 2019/20 in der Deutschen Eishockey-Liga 2 genau analysiert, was in der Folge jetzt vor allem Konsequenzen im personellen Kader hat.

Von den fünf Kontingentspielern, die zuletzt noch in den Preplayoffs gegen die Dresdner Eislöwen auf dem Eis standen, wird keiner einen Vertrag für die neue Saison erhalten. Nicht überraschend kommt dabei der Abgang des Finnen Jesper Kokkila, der als junger Verteidiger eine gute Rolle beim EC spielte und sich damit für höhere Aufgaben (DEL) empfohlen hat.

Die Verträge von Cody Sylvester, der insgesamt drei Jahre in Bad Nauheim aktiv war, Jack Combs, der zwischenzeitlich aufgrund der Verletzten-Misere nachverpflichtet worden war und auch von Tyler Fiddler und Zach Hamill, die über die gesamte Spielzeit mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen hatten, werden nicht verlängert. "Es ist Zeit für eine Neuausrichtung", begründet Matthias Baldys den "Kahlschlag" bei den Kontingentspielern.

Nach den bereits feststehenden Abgängen von Andrej Bires (wechselt in die DEL) und Marcel Kahle (Karriere-Ende) gibt es aktuell noch sechs "Wackelkandidaten" im EC-Kader der Saison 2019/20. Ob die beiden Verteidiger Steve Slaton und Mike Card sowie der zum Abwehrspieler umfunktionierte Huba Sekesi in der nächsten Saison im EC-Trikot auflaufen ist dabei ebenso offen wie ein Verbleib von Marvin Ratmann sowie der beiden Eigengewächse Leon Köhler und Jan Wächtershäuser, die zuletzt im Nachwuchs bei den Kölner Haien und bei der Düsseldorfer EG aufgelaufen waren.