Rote Teufel sind zurück auf dem Eis

In einem Testspiel vor der Saison trafen Huba Sekesi (EC Bad Nauheim) und Willy Rudert (Eispiraten Crimmitschau) schon einmal aufeinander. Nun geht es am Sonntag um Punkte. Archivfoto: Chuc

DEL2: Der EC Bad Nauheim trainiert seit Montag wieder. Heute Reise geht es auf die Reise zum Gastspiel bei den Lausitzer Füchsen und am Sonntag kommt Crimmitschau. Einige zuvor...

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BAD NAUHEIM. Am 3. Januar standen die Eishockeycracks des EC Bad Nauheim beim 3:2-Heimerfolg gegen die Dresdner Eislöwen zum letzten Mal in einem DEL2-Spiel auf dem Eis. Nach dem Ende der zweiwöchigen Corona-Quarantäne geht es für das Team von Trainer Hannu Järvenpää am Freitagabend erstmals wieder um Punkte, wenn um 19.30 Uhr das Gastspiel bei den Lausitzer Füchsen auf dem Programm steht. Abgeschlossen wird das Wochenende mit einem Heimspiel im Colonel-Knight-Stadion, dort gastieren am Sonntag (17 Uhr) dann die Eispiraten Crimmitschau. Mehr Augenmerk als auf die kommenden Gegner richten die Verantwortlichen der Kurstädter aber nach der unfreiwilligen und langen Pause auf die eigene Mannschaft.

"Das ist für uns natürlich eine ganz besondere und auch neue Situation, die wir noch nicht kennen. Für uns wird es wichtig sein, möglichst schnell wieder in den Spielrhythmus zu kommen und uns auch an die Spielhärte zu gewöhnen. Auch wenn wir erst am Freitag definitiv wissen werden, welche Spieler und zur Verfügung stehen und welche nicht, wollen wir auch am Wochenende schon punkten, das ist klar", betont Co-Trainer Harry Lange, der sich aber optimistisch gibt, die Partien mit einem vollen Kader angehen zu können.

Am Montag standen die EC-Akteure erstmals wieder auf dem Eis, allerdings nur mit zehn Akteuren. Die Zahl stieg dann jedoch am Dienstag (15) und am Mittwoch (18) schon deutlich an. Die Vorgaben zum "Return-to-play", in denen betroffene Spieler im wahrsten Sinne des Wortes ärztlich noch auf Herz und Nieren durchgecheckt werden müssen, ehe sie wieder einsteigen dürfen, sorgten dafür. Insgesamt stellte der Wiedereinstieg eine große Herausforderung für das Trainerteam dar. "Das war in der Tat nicht leicht, denn einerseits musst du behutsam einsteigen, anderseits brauchst du binnen weniger Tage ja auch wieder die Wettkampfhärte. Daher war die Intensität am Montag noch gering, hat sich im Laufe der Woche dann aber doch deutlich gesteigert", berichtet Lange.

Sowohl die Lausitzer Füchse und die Eispiraten Crimmitschau mussten zuletzt keine Pause einlegen, ob sich die der Bad Nauheimer als Nach- oder als Vorteil erweisen wird, wird wohl erst das Wochenende zeigen. "Klar konnten wir dadurch auch mal Wehwehchen auskurieren und sind nach der Pause natürlich jetzt heiß auf die Spiele. Wie es von der Kraft her aussieht und mit unserem Rhythmus, wird man dann sehen müssen", so Lange. Vorteilhaft ist zumindest, dass Freddy Cabana seine Verletzung auskurieren konnte und auch Huba Sekesi erstmals wieder zum Kader gehört, zudem kehrt auch Tomas Schmidt zurück.