SGE gegen Borussia Dortmund: "Bissig, aggressiv und stark"

aus Eintracht Frankfurt

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Der Frankfurter Dominik Kohr (rechts) und Dortmunds Nico Schulz kämpfen um den Ball. Foto: dpa

Eintracht Frankfurt hat sich am Samstag einen Punkt gegen Dortmund erkämpft. Hier die Stimmen zum Spiel.

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FRANKFURT. Adi Hütter: „In der ersten Halbzeit ging die Führung in Ordnung, da haben wir ein tolles Spiel gezeigt. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit zu viele Abspielfehler. Die Borussia hat dann einen Zahn zugelegt und umgestellt. Dann hatten sie Übergewicht und Spielanteile – und wir haben es leider nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen. Über 90 Minuten gesehen geht das Unentschieden in Ordnung. Wir waren bissig, aggressiv und mit dem Ball sehr stark"

Lucien Favre: „In der ersten Halbzeit war Frankfurt besser als wir. Erst in der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht: mehr Bewegung, mehr Läufe. Wir hätten auch das 2:1 machen können. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit Spielern gespielt haben, deren Einsatz vorher nicht sicher war. Für Dan-Axel Zagadou war es das erste Spiel seit sechs Monaten. Auch Nico Schulz hatte schon lange nicht mehr gespielt. Das macht viel aus. Der Wille war da. "

Fredi Bobic (Sportvorstand): „Es war ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft. Die erste Halbzeit war richtig Klasse, da hätten wir sogar ein Tor mehr machen können. In der zweiten Halbzeit ist der BVB richtig stark ins Spiel gekommen, da war es richtig schwer für uns. Es war wieder nur ein Unentschieden, aber gegen eine richtig starke Mannschaft.“

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Erik Durm: „Wir sind zufrieden mit dem einen Punkt, wir haben heute gegen die zweitbeste Mannschaft in Deutschland gespielt. Es war sehr, sehr schwer, wir mussten ans Limit geben. Wir haben viel Leidenschaft gebracht und die ganze Mannschaft hat super verteidigt. Die 1:0-Führung hat uns gutgetan,wir hätten da noch das 2:0 draufpacken können. Wir haben alle Körner auf dem Platz gelassen. Schade, das sich meine Chance icht genutzt habe, ich hätte sehr gerne ein Tor gegen meine ehemaligen Kameraden geschossen.“

Aymen Barkok: „Mir geht es gut, ich bin gesund. Ich hatte kein starken Symptome, ich kann riechen und schmecken. Bei meiner Chance habe ich zu schnell abgeschlossen, ich hoffe der nächste sitzt wieder. Ich finde, in der ersten Halbzeit haben wir ein super Spiel gemacht. Das Unentschieden war am Ende aber gerecht.“

Sebastian Rode: „Der BVB hat eine sehr starke Mannschaft, deshalb können wir am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Dortmund ist in der zweiten Halbzeit durch eine Systemumstellung besser ins Spiel gekommen, der Platz hat auch sehr viel Kraft gekostet. Der Punkt ist in Ordnung.“

Von Peppi Schmitt