Dem FCK genügen fünf starke Minuten

aus 1. FCK

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Schwere Kost: Mohamed Morabet und der FCK haben mit TuS Marienborn alle Mühe. Foto: Lukas Görlach

Im Verbandspokal tut sich der 1. FC Kaiserslautern bei der TuS Marienborn wieder eine Halbzeit lang sehr schwer.

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MAINZ. Auch trotz Regen und Zuschauerverbot dürften die Verbandsliga-Fußballer der TuS Marienborn den Mittwochabend genossen haben. Im Achtelfinale des Verbandspokals spielten sie gegen Drittligist 1. FC Kaiserslautern lange gut mit, gingen gar mit einem 0:0 in die Halbzeit, ehe der Favorit es dann doch schnell sehr deutlich machte. Am Ende steht eine 0:3-Niederlage, das Pokal-Aus, aber auch ein besonderes Erlebnis für die TuS-Kicker.

Während Verbandsligist Marienborn logischerweise in Bestbesetzung in das vermeintliche Spiel des Jahres gegen den Drittligisten ging, wechselte FCK-Trainer Jeff Saibene im Vergleich zum 1:1 in der Liga gegen Waldhof Mannheim fast komplett durch. Unter anderem durften die beiden Last-Minute-Neuzugänge Kenny Prince Redondo und Daniel Hanslik erstmals von Beginn an ran. Insgesamt hegte Saibene wohl die Hoffnung, die zweite Reihe könnte Eigenwerbung betreiben. Das Team kam dann jedoch ähnlich schlecht in Tritt wie zuletzt die Stammformation in der Liga. Zwar machte der FCK das Spiel, hatte viel Ballbesitz, konnte die TuS aber nur selten in Gefahr bringen.

Hansliks Kopfball (11.) und ein abgefälschter Distanzschuss von Mohamed Morabet kurz vor der Halbzeit waren die einzig nennenswerten Chancen des Favoriten vor der Halbzeit. Die TuS hatte durch Moritz Freisler hingegen die größte Gelegenheit. Nach einer Ecke konnte FCK-Schlussmann Matheo Raab gerade noch parieren (35.). Das 0:0 zur Pause ging somit völlig in Ordnung. Die Marienborner durften sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Mit Kampfgeist und starker Laufleistung hatten sie den Favoriten eine Halbzeit lang im Griff.

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Moser hat Chance zur TuS-Führung, dann startet FCK durch

Danach zeigte der FCK wieder sein Zweite-Halbzeit-Gesicht. Zwar hatten Marienborn kurz nach der Pause durch Lucas Moser nochmals eine gute Gelegenheit, doch der Favorit war nun deutlich gewillter, kämpferisch auf der Höhe. Nach einer Einzelaktion von Morabet, der Hanslik bediente gingen die Gäste dann auch in Führung (57.). Es war der Startschuss für fünf starke FCK-Minuten. Nach Hansliks Treffer erhöhte Morabet schnell mit einem satten Distanzschuss auf 2:0 (61.). Direkt nach Wiederanpfiff setzte ein Fehlpass in der TuS-Defensive Redondo in Szene, der auf TuS-Keeper Jannik Reinländer zulaufen und auf 3:0 erhöhen konnte (62.). Damit war das Spiel entschieden - und der FCK nahm deutlich den Fuß vom Gas.

TuS Marienborn: Reinländer - Letz, Hofmann, Moser, Harden - Melament (67. Hoti), Trapp (67. Klapper) - K. Huth (73. Scholl/83. Fakovic), Freisler, D. Ritz - Aliu.

1. FC Kaiserslautern: Raab - Gözütok, Scholz, Hainault, Hercher - Zuck (73. Röser), Jensen - Kleinsorge (63. Ritter), Redondo (63. Skarlatidis) - Morabet, Hanslik (67. E. Huth).

Schiedsrichter: Marcel Schütz

Tore: 0:1 Hanslik (57.), 0:2 Morabet (61.), 0:3 Redondo (62.).

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Von Tommy Rhein