Medienbericht: Geschäftsführer Voigt verlässt den FCK

aus 1. FCK

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Soeren Oliver Voigt ist seit Dezember 2019 als kaufmännischer Geschäftsführer beim FCK tätig. Die Zusammenarbeit soll nun aber beendet sein.  Foto: dpa

Soeren Oliver Voigt soll nicht länger der kaufmännische Geschäftsführer des 1. FC Kaiserslautern sein. Noch hat der Verein das hartnäckige Gerücht aber nicht bestätigt.

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KAISERSLAUTERN. Bestätigen will es der Verein bislang nicht, allerdings deutet viel darauf hin, dass Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt künftig getrennte Wege gehen. Verschiedene Medien bezogen sich am Dienstag auf eine Mitteilung des Amtsgerichtes, aus der hervorgehe, dass Voigt nicht länger in seinem Amt weilt und künftig Thomas Hengen, der bislang als Geschäftsführer Sport fungierte, die alleinige Rolle in der Führung der ausgegliederten Kapitalgesellschaft des FCK einnimmt. Wirklich überraschend käme diese Entwicklung nicht, da Voigt in den letzten Monaten kaum noch öffentlich in Erscheinung getreten war – wohl aus privaten Gründen, wie aus dem Vereinsumfeld zu vernehmen ist. Gründe, die nun auch seinen Rückzug nach sich zu ziehen scheinen.

Voigt wirkte sichtlich mitgenommen

Voigt war im Dezember 2019, wenige Tage nach der Wahl des neuen Aufsichtsrats-Teams um Dr. Markus Merk, als alleiniger Geschäftsführer verpflichtet worden. Sein Kernziel war es, den wirtschaftlich schwer angeschlagenen FCK irgendwie vor der Insolvenz zu bewahren – und Investoren zu generieren. Durch die Corona-Krise führte der Weg dann doch über ein Planinsolvenz-Verfahren, welches der FCK mit Voigt als Steuermann dann jedoch erfolgreich abschließen konnte. Im Anschluss daran wirkte Voigt sichtlich mitgenommen, aber entschlossen, auch die nächsten Schritte des FCK zu begleiten. Im Anschluss tauchte er dann immer seltener in der Öffentlichkeit auf. Ob Voigt nun freiwillig geht oder andere Gründe für seinen Rückzug vorliegen, wird sich womöglich zeigen, wenn der Verein selbst Stellung zu den Gerüchten bezieht.

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Von Tommy Rhein