Gegen Walldorf spielt der FC Gießen gerne

Astoria liegt der Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen, der allerdings mit nur 15 Feldspielern auskommen muss. Bei Michael Fink stehen Zeichen positiv.

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GIESSEN . Giessen (thos). 0:0, 2:1 und 3:0: So lauten die Ergebnisse des FC Gießen gegen Walldorf seit der Ligazugehörigkeit 2019. Bislang lag die Truppe aus dem Rhein-Neckar-Kreis dem FCG. Im Vorjahr belegte die Astoria Rang 18 in der Endabrechnung - die schlechteste Platzierung des Clubs, der seit 2014 in der 4. Liga ist und genau so lang von Trainer Matthias Born gecoacht wird. "Für uns geht es erst einmal darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. Wir sind aber auch so selbstbewusst, dass wir uns einen einstelligen Tabellenplatz zutrauen", sagt Born. Bei der Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen ist das Fragezeichen hinter dem Einsatz von Michael Fink nach dessen Muskelfaserriss kleiner geworden. Der 39-Jährige trainierte am Donnerstag mit, die Zeichen sind positiv. Gleichwohl ist der Kader dünn besetzt. Weil Ryunosuke Takehara (Impfung) ausfällt und für den internationalen Transfer Matheus Beal noch keine Spielberechtigung vorliegt, reisen die Rot-Weißen lediglich mit 15 Feldspielern (inklusive Fink) an. Grundsätzlich ist es in dieser Saison aber möglich, einen 20er Kader für die Spieltage zu melden (vorher 18), es bleibt bei fünf Wechseln. Nach "3G"-Regelung sind in Walldorf 100 Gästefans erlaubt, die 90 Minuten können ansonsten auch auf der heimischen Couch verfolgt werden, denn die Astoria streamt das Match live auf seinem Youtube-Kanal.

FC Gießen: Löhe, Grbovic - Reithmeir, Gaudermann, Fink (?), Fisher, Tiliudis, Lo Scrudato, Münn, Trkulja, Marusenko, dos Santos, Owusu, Ibrahimaj, Daghfous, Bogicevic, Burgio. - Es fehlen: Itoi (im Aufbau), Öztürk (Muskelbündelriss), Mohr (Zerrung), Takehara (Impfung), Birol (Innenbandanriss), Beal (internationaler Transfer, noch keine Spielberechtigung).