Yannick Stark wechselt von den Lilien zu Dynamo Dresden

aus SV Darmstadt 98

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Der Mittelfeldspieler Yannick Stark heuert beim Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden an. Ex-Trainer Torsten Frings übernimmt derweil den Drittligisten SV Meppen.

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DRESDEN/MEPPEN. Yannick Stark hat einen neuen Verein gefunden: Der defensive Mittelfeldspieler, der bis Ende Juni bei Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 unter Vertrag gestanden hat, heuert bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden an. Am Dienstag unterschrieb der 29-Jährige einen Zweijahresvertrag beim Drittligisten, er kommt ablösefrei. Denn sein Vertrag in Darmstadt war Ende Juni ausgelaufen, der Verein wollte nicht verlängern. Im Gegensatz zu Fabian Holland, Tobias Kempe, Patrick Herrmann und Immanuel Höhn (alle verlängert bis 2021) plante Darmstadts neuer Trainer Markus Anfang nicht mit ihm.

Highlight-Spiele in Dresden

"Mir hat es imponiert, wie sich Dynamos Verantwortliche um mich bemüht haben und welch klaren Plan der Verein verfolgt. Außerdem waren die Spiele in Dresden für mich immer absolute Highlight-Spiele. Die Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion ist eine ganz besondere", sagte Stark.

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Dynamo hatte nach dem Abgang von Jannis Nikolaou (26, geht zu Eintracht Braunschweig) handeln müssen - und sicherte sich die Dienste des steten Kämpfers, der 186 Mal in der Zweiten Liga zum Einsatz gekommen ist. Dass sein Vertrag nicht verlängert wurde, hatte viele Lilien-Anhänger erzürnt. Stark war eben nicht nur ein guter Kicker, er war auch eine Sympathiefigur, einer, der sich nie zu schade war, ein paar nette Worte mit den Fans zu sprechen.

Das Ziel: der direkte Wiederaufstieg

Diese Art wird sicher auch in Sachsen gut ankommen - zumal Dynamo ein Verein ist, der nur den direkten Wiederaufstieg als Ziel haben kann. Der neue Sportgeschäftsführer Ralf Becker hatte bei seinem Amtsantritt Spieler verlangt, die sich voll mit dem Verein identifizieren - ein solcher Typ ist Yannick Stark mit Sicherheit. "Wir erwarten uns von ihm, dass er unserer Mannschaft in der Zentrale Stabilität verleiht und freuen uns, dass wir einen Spieler verpflichten konnten, der die Qualität besitzt, das Team als Ganzes zu verbessern", erklärte Becker.

Derweil hat Darmstadts Ex-Trainer Torsten Frings einen neuen Verein gefunden: Der 43-Jährige, der zwischen Dezember 2016 und Dezember 2017 den SV Darmstadt 98 trainiert hat, wird bei Drittligist SV Meppen Nachfolger von Christian Neidhardt, der zu Regionalligist Rot-Weiß Essen wechselt. Meppen belegte in der abgelaufenen Saison Platz sieben, verliert aber einige wichtige Spieler. Für Frings sprach unter anderem, dass er mit seiner Familie im 130 Kilometer entfernten Bremen lebt.

Frings als "Top-Lösung"

Sein Vertrag in Darmstadt war im September 2017 vorzeitig bis Juni 2020 verlängert worden und ist somit erst vor ein paar Tagen ausgelaufen. Meppen dürfte folglich für Frings eine Chance sein, sich wieder einen Namen zu machen. "Der SV Meppen ist ein Traditionsclub mit ganz viel Potenzial und Leidenschaft", sagte Frings. "Die Dritte Liga ist eine Profiliga, die absolut begeistert. Was hier in den letzten Jahren aufgebaut wurde, ist einfach klasse."

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SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann war voll des Lobes für Frings. "Wir hatten von Beginn an das gute Gefühl, dass Torsten eine Top-Lösung ist. Ich bin sicher, dass er als Cheftrainer viel bewegen kann. Er ist trotz des großen Namens im Fußball sehr authentisch. Seine Fähigkeit zu motivieren und mitzureißen, hat er in seiner Karriere eindrucksvoll unter Beweis gestellt."