Torhüterproblem wird immer größer bei den Rhein-Neckar Löwen

Beim Handball-Bundesligisten fällt vor dem Heimspiel gegen Leipzig auch noch David Späth aus. Er zig sich einen Kreuzbandriss zu.

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MANNHEIM. Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen und ihre Torhüterproblematik – es scheint eine unendliche Geschichte. Mikael Appelgren ist ja schon seit Pandemiebeginn dauerverletzt, kann frühstens wieder im Januar spielen. Nikolas Katsiginanis und Andreas Palicka waren immer mal wieder angeschlagen und mussten passen. Und nun das: Youngster David Späth hat sich im Drittliga-Spiel der zweiten Mannschaft in Zweibrücken einen Kreuzbandriss zugezogen, fällt auf Monate hinaus aus. Das teilte der Club am Montag mit.

Löwen-Trainer Klaus Gärtner zeigte sich betrübt: „Die Verletzung von David trifft uns schwer. Was bei uns auf der Torhüter-Position an Verletzungen und Ausfällen passiert, muss man fast als tragisch bezeichnen. Aber wir werden auch diesen Rückschlag verarbeiten.“

Die Löwen holen am Dienstag um 19 Uhr in der heimischen Arena das Spiel gegen den Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig nach. Dann werden Palicka und Katsigiannis mit dem 18 Jahre alten Mats Grupe das Trio zwischen den Pfosten bilden. „Wir müssen versuchen, weniger Treffer als zuletzt zu bekommen“, fordert Klaus Gärtner. Schließlich wollen die Löwen ihre Bilanz von 11:11 Punkten aufbessern. Ob Kapitän Uwe Gensheimer, der zuletzt wegen wiederholter Achillessehnenprobleme passen musste, wieder im Aufgebot steht, ist noch ungewiss. Im DHB-Pokal sind beide Teams in dieser Saison schon aufeinandergetroffen. Damals gewannen die Löwen in Leipzig mit 31:24.

Weiter geht es für die Mannheimer dann am Donnerstag (19.05 Uhr) mit einem weiteren Heimspiel gegen die MT Melsungen.