In der Not an Bord geblieben

Albert Aslani-Fard (links), hier mit Neuzugang Robert Rotaru. Foto: René Geilert

(rg). Der Co-Trainer der 1. Mannschaft, Albert Aslani-Fard, stellt sich den Fragen von René Geilert.Albert, wie verlief Deine bisherige Karriere im Fußball vor dem...

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HOCHHEIM. (rg). Der Co-Trainer der 1. Mannschaft, Albert Aslani-Fard, stellt sich den Fragen von René Geilert.

Albert, wie verlief Deine bisherige Karriere im Fußball vor dem Wechsel zur Spielvereinigung Hochheim?

Meine „Karriere“ im Fußball war schon relativ früh im Alter von 10 Jahren aus familiären Gründen beendet. Ich habe dann Handball gespielt (bis 1. Jahr Aktive) und nach meinem 3. Bänderriss ganz aufgehört. Gekickt habe ich aber schon immer gern.

Wie kam es zum Wechsel zur Spielvereinigung?

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Ein „Wechsel“ zur Spvgg ist falsch ausgedrückt. Vor Beginn der Saison 2017/2018 wurde die damalige F-Jugend aufgrund der hohen Anzahl getrennt, es fehlte nur ein Trainer. Ich wurde vom damaligen Trainer gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die F2 zu trainieren, und da sich sonst niemand bereit erklärt hat, habe ich es übernommen.

Warum bist Du in der letzten Saison bei der Spielvereinigung geblieben?

Nach dem Ende der Saison 2018/2019 verließ fast die ganze 1. Mannschaft inkl. Trainer, Co-Trainer, Torwarttrainer und dem sportlichen Leiter die Spielvereinigung. Mir war klar, dass ich da nicht aufhören kann. Ich bin überzeugt, das, wenn es letzte Saison keine 1. und 2. Mannschaft gegeben hätte, auch die Jugend aus mangelnder Perspektive über kurz oder lang weggebrochen wäre. Aber es hatten sich trotzdem noch etliche Jungs bereit erklärt zu bleiben und die wollte und konnte ich nicht hängen lassen und bin als Co-Trainer geblieben. Als ich gehört habe, dass Patrick Kiewel die 1. Mannschaft als Trainer übernimmt, war ich beruhigt, da wir beide uns sehr gut kenne nund verstehen und super ergänzen.

Dein Lebensmotto?

Niemals aufgeben und immer weitermachen, irgendwann bekommt man den Lohn für die Mühe.

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Dein Lieblingsverein?

1. FSV Mainz 05.

Welche Position spielst Du am liebsten?

An der Seitenlinie fühle ich mich am wohlsten (lacht). Spaß beiseite, ich unterstütze das Trainerteam und die Spieler da, wo ich es kann.

Deine größte Stärke neben dem Spielfeld?

Schwer zu sagen, ich denke meine Ruhe und Besonnenheit in Verbindung mit meiner offenen Art. Die Spieler wissen, dass sie mit allen Problemen, auch privater Natur, zu mir kommen können. Was im Vertrauen an mich herangetragen wird, das bleibt auch bei mir.

Welche Ziele hast Du mit der Spielvereinigung?

In erster Linie Spaß mit den Jungs haben. Das ist das Wichtigste. Denn ohne Spaß ist man nicht bereit, alles zu geben. Natürlich möchte ich auch eine erfolgreiche Saison spielen, gerade nach der letzten Saison, wobei ich das nicht an einem Tabellenplatz festmache. Für mich bedeutet dies, schönen Fußball zu spielen und dadurch die Zuschauer wieder auf den Sportplatz in Hochheim zu locken.

Welcher Moment vor dem Spiel ist für Dich der wichtigste?

Da gibt es keinen. Vielleicht ab dem Zeitpunkt in der Kabine, wenn die Konzentration hochgefahren wird und der Fokus ganz auf dem Spiel liegt.

Wir danken für das Interview und wünschen Albert alles Gute und vor allem Gesundheit für die neue Saison.