Mit 66 ist lange nicht Schluss

Hochbetrieb im TC Diedenbergen. Foto: TCD / VRM Lokal

Seit Tennis nach dem Corona-Shutdown wieder erlaubt ist, erlebt die Sportart einen rasanten Aufschwung. Jedenfalls ist das im TC Diedenbergen (TCD) so. In den Club sind in den...

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DIEDENBERGEN. Seit Tennis nach dem Corona-Shutdown wieder erlaubt ist, erlebt die Sportart einen rasanten Aufschwung. Jedenfalls ist das im TC Diedenbergen (TCD) so. In den Club sind in den vergangenen Monaten schon 66 neue Mitglieder eingetreten, so viele wie seit Jahren nicht.

Ähnlich wie beim Run auf das Fahrradfahren und das Wandern erlebt Tennis ein besonderes Momentum. „Ob das in anderen Clubs auch so ist, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen. Bei uns fügen sich offenbar mehrere Dinge überzeugend zusammen. Wir haben eine weitläufige Anlage am Waldrand, auf der man sich sorgenfrei bewegen und spielen kann. Zudem überzeugt unsere neue Jugendförderung. Und nicht zuletzt kocht unser italienischer Wirt erstklassig“, sagt TCD-Präsident Jörg von Eysmondt.

Der Club verzeichnet eine Vielzahl neuer Mitglieder aus allen Altersklassen. Zahlreiche junge Sportler schlagen erstmals auf, obwohl die traditionsreiche Schul-AG wegen Corona ausfallen musste. Dabei hatte Organisatorin Chantal Nies diesmal so viele Anmeldungen von Schülern wie noch nie verzeichnet.

Camps für Jugendliche

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In dieser ersten und in der letzten Ferienwoche finden jeweils Tenniscamps für Jugendliche statt, die von der Tennisschule Kaus organisiert sind. Auch sie erfreuen sich ungewöhnlich hoher Nachfrage. Da in dieser Saison wegen Corona keine Wettkämpfe, die so genannten Medenspiele, ausgetragen werden, finden Hobbyspieler besonders leicht einen freien Platz.

Der rege Zuspruch hat den Ehrgeiz der Clubführung geweckt, noch weitere Mitglieder während der Sommerferien für Tennis im TC Diedenbergen zu begeistern. Mit einem Augenzwinkern in Anlehnung an das Lied von Udo Jürgens heißt es nun im Vorstand: Mit 66 ist noch lange nicht Schluss.

Von Holger Appel